Männergesangverein
Schloßberg e. V.
 

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Eine Reise ins Badische und Pfälzische

Sängerausflug 2007


Schloßberg, 6. Oktober, 7 Uhr früh. Traumhaftes Wetter, rein in den nagelneuen Bus der Firma Siflinger. Vorbei am Trubel des Münchener Oktoberfests, nach Ulm und Heilbronn. Endlich um eins in Heidelberg. 37 Teilnehmer, davon gut die Hälfte Frauen, begutachten mit großer Zufriedenheit ihre Hotelzimmer und machen sich danach auf zum individuellen Bummel durch die einzigartige Heidelberger Altstadt. Danach treffen sich alle wieder im Heidelberger Schloss, dessen Baubeginn in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückreicht. (Näheres zur Geschichte Heidelbergs und des Schlosses unter http://de.wikipedia.
org/wiki/Heidelberger_Schloss#Geschichte
).
 

Eine Führung informiert die Besucher über die historischen Details und die überwältigende Schlossruine hinterlässt einen starken Eindruck.

Schlossbesichtigung

Besichtigungen machen durstig und hungrig. Im Hotel warten bereits drei zuvor ausgewählte Speisen inclusive Salatbuffet auf die Gäste, wobei sich die überwiegende Mehrheit für den überaus leckeren badischen Sauerbraten mit hausgemachten Spätzle entscheidet. Dazu badischen Wein, der auch noch beim sich anschließenden gemütlichen Beisammensein genossen wird. Natürlich wird auch gesungen, auch für einen Jubilar, der im Nachbarraum des Hotels seinen Geburtstag feiert. Weinselig geht der letzte Sänger, der namentlich nicht genannt sein will, gegen Mitternacht zu Bett.


Blick vom Schloss auf den Neckar

Am nächsten Morgen um acht steht ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf dem Programm, bevor es Richtung Speyer geht. Kurz hinter Heidelberg wird der Rhein überquert, und Sänger, Sängerfrauen und Gäste haben bei herrlichem Sonnenschein einen wunderbaren Blick auf den großen Fluss.

Weinstimmung am Abend

Auch Speyer hat eine sehr schöne Altstadt, die von der MGV-Truppe in kleinen Gruppen besichtigt wird. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schwartz'schen Brauerei zu Speyer geht's zum geschichtsträchtigen Dom (http://de.wikipedia.org/wiki/Speyerer_Dom).
Ohne den ausdrücklichen Segen des erzbischöflichen Ordinariats, aber zur Freude der anderen Dombesucher singt der MGV drei Lieder und die Chorleiterin Marion Hummel trägt spontan a cappella ein Schubertlied vor.


Verdauungsschlückchen nach dem gemeinsamen Essen 

Dann kommt die Rückfahrt, dieses Mal über Karlsruhe. Im bayrisch-schwäbischen Zusmarshausen wird eingekehrt und um neun Uhr sind alle müde, aber glücklich wieder zuhause.


Der Speyrer Dom

Die Reise ins Badische und Pfälzische hat alle Teilnehmer begeistert. Alles hat gepasst: Die Besichtigungen, das Hotel, das Essen, die Pünktlichkeit und Disziplin aller Teilnehmer, das Verkehrsmittel und der ausgesprochen nette Busfahrer - alles findet einhellige Zustimmung. Otmar Nau, der die Reise geplant und organisiert hat, wird von allen nachdrücklich gelobt.

Doch das ist nicht der einzige Ertrag der Reise: Der als Gast teilnehmende Horst Schultze beschließt spontan, Mitglied beim MGV zu werden und der 85jährige Senior des Vereins Erwin Stumpf, der in letzter Zeit aus verständlichen Gründen die Singstunden und Auftritte versäumt hat, ist wieder an Bord. Beide besuchen seitdem regelmäßig die Chorproben.

Fazit: Ein Ausflug, der sich wirklich für alle Beteiligten gelohnt hat!


Weniger bekannt als die Geschichte des Doms zu Speyer ist die Verbindung, die es zwischen Schloß- berg und dem Kir- chenbau gibt: Der Bildhauer und Maler Prof. Toni Schneider- Manzell, der seine letzten drei Lebens- jahre in Schloßberg verbrachte, gestal- tete im Auftrag des damaligen rhein- land-pfälzischen Ministerpräsidenten Kohl das Portal des Doms neu. Sein Sohn Christoph lebt  heute in Schloßberg und praktiziert in Rosen- heim als Kinderarzt.

Verantw.: Otmar Nau, Kranzhornweg 11, 83071 Stephanskirchen                                                                   © créations kpn