Männergesangverein
Schloßberg e. V.
 

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Rückblick auf unseren Sängerball im Januar 2006

Der Abend war ein Feuerwerk der guten Laune.  Die Sänger marschierten traditionsgemäß mit dem Lied "Hipp, Hipp, Hurra" in Zylinder, dunklem Anzug und weißem Schal ein und brachten die gut aufgelegten Gäste sofort in Stimmung.

Die Spitze der Stephanskirchner Kommunalverwaltung im festen Griff ihrer besseren Hälfte und in sichtlich guter Laune

Der Erste Vorsitzende Gottfried Thalmeier begrüßte die Ballbesucher, vor allem die  Honoratioren wie beispielsweise Bürgermeister Rudolf Zehentner mit Gattin. Es war ein ansprechendes Bild, das sich den Teilnehmern bot: Hübsche Damen in Abendgarderobe, die Herren in Schwarz-Weiß. Durch das Programm führte Otmar Nau.

Das Salon- und Tanzorchester Stephanskirchen unter der Leitung von Helmi Maier präsentierte für Tanzbegeisterte alles, was das Herz begehrt:  Lateinamerikanische Rhythmen  und Standardtänze, wobei Tango und Walzer überwogen. Damit traf er genau den Geschmack des Publikums.

Bernhard Holzner als Feuerwehrmann in der Bütt erntete für seinen humorvollen Beitrag immer wieder Zwischenapplaus und am Schluss frenetischen Beifall. In seiner unnachahmlichen Art, mit der er Zeitgeschehen und -geist kommentiert, beschäftigte er sich dieses Mal zum Beispiel mit der Eitelkeit von Zeitgenossen, die ihr Konterfei unbedingt in der Zeitung wiederfinden wollen und dabei nicht bedenken, dass das gedruckte edle Antlitz, bevor es den Weg  alles Endlichen nimmt, zuweilen der Nutzung auf dem 
Sangesbruder Bernhard Holzner in der Bütt

"stillen Örtchen" zugeführt wird, was zeigt, dass  die Erfüllung solcher Strebsamkeit letztlich doch nur für den - pardon: ein bestimmtes Körperteil ist.

Zu vorgerückter Stunde waren die Sänger wieder gefragt. Vom Moderator als Schloßberger Hofsänger angesagt, marschierten sie unter den Klängen des  Narrhalla- Marsches ein. Begleitet vom Orchester sang der Chor: "So ein Tag, so wunderschön wie heute".

Die Ansage "Schloßberger Hofsänger" kam natürlich nicht von ungefähr. Mit bunter Fliege, fast so groß wie ein Propeller, präsentierten sich die Sänger. Hannerl Holzner hatte die Fliegen ohne Gage genäht. Dafür gab es Blumen und ein Dankeschön vom Moderator.

Um Mitternacht marschierte die Pruttinger Faschingsgilde ein. Im Westernstil unter dem Motto Mississippi-River präsentierten sich die Mädels und Burschen mit unglaublichem  Pep; das Publikum war hellauf begeistert.

Faschingsorden aus der Hand des Hofmarschalls Hans Linner erhielten Felix Spreng, Toni Forstner, Wolfgang Zeller, Ingeborg und Peter Tresenreiter. Verliehen werden die Orden für Verdienste für den Verein. So tritt Wolfgang Zeller mit "seinen" Kindern und als Pianist regelmäßig bei unseren Konzerten auf; das Ehepaar Tresenreiter organisierte  hervorragend den Ausflug an den Bodensee, Felix Spreng bekam den Orden für sein Engagement als Dirigent. Toni Forstner ist ein eifriger Ballbesucher und Präses des Gebirgstrachten- Erhaltungsvereins Stephanskirchen.

Nach Mitternacht trumpften die Rheumatiker auf. Das klassische Tanzorchester brachte noch einmal Schwung in die Bude. Obwohl die Musiker nicht mehr die Jüngsten sind, verhält es sich bei ihnen wie bei gutem Wein -  sie werden immer besser. Wie gut die Kapelle mit ihrer Musik ankam, beweist die Tatsache, dass sie bis in die frühen Morgenstunden spielte. Viele  Besucher wollten einfach nicht nach Hause gehen und verlangten immer wieder Zugaben.

Insgesamt war der Sängerball wieder ein gelungenes und stilvolles Fest, das unseren Gästen so sehr gefiel, dass wir  schon wieder Kartenbestellungen für 2007 hätten entgegen nehmen können.

 

Stimmen zum Ball
 
"Hochstimmung und Tanzwut


Der Männergesangverein Schloßberg lud ein, die festlich gekleideten Gäste kamen in bester Laune und tanzten im vollbesetzten Antretter- saal bis in die frühen Morgenstunden ...
Der Sängerball, mittler- weile eine Institution im Stephanskirchener Fa- sching, wurde wieder begeistert angenommen, sodass sich bereits alle wieder auf das nächste Ballereignis 2007 freu- en."
(Oberb. Volksblatt vom 24.01.2006)

"Die Mädels der Prut- tinger Faschingsgilde bei ihrem Auftritt ... knackig und einfach zum Reinbeißen."
(Ein Sänger, der aus verständlichen Gründen nicht namentlich ge- nannt werden will, stimmt's, Erwin?)


"Die Organisation, die Musik, der Chor - alles hat großartig funktio- niert. Ich aber auch!"

(G. Thalmeier, Vorstand)


"Letztes Jahr mit weißem Schal, heuer mit der bunten Fliege, die lassen sich immer etwas Neues einfallen. 
Und nächstes Jahr?"
(W. Kunz, Gast)

"Schade, dass ich ein miserabler Tänzer bin. Bei all den attraktiven Frauen ein echtes Han- dicap!"
 
(O. Nau, Sänger)

"Ich freue mich schon darauf, beim nächsten Sängerball mit erweiter- tem Repertoire auftreten zu können."  
(G. Linke, Dirigentin)

"Der Chor braucht noch ein paar stimmungsvolle und komödiante Lieder, die das Publikum mit- reißen." 
(H. Janura, Sänger)


"Tanzen ist nicht gerade meine Stärke aber beim Sängerball bin ich immer dabei."  
(
R. Zehentner, Bürger- meister)

" 'So ein Tag, so wunder- schön wie heute' macht unheimlich Stimmung - warum tritt der Chor mit solchen Liedern eigent- lich nicht öfter auf?"
(Sylvia R., Rosenheim)

"Lieder wie 'So ein Tag, so wunderschön wie heute' sind ja ganz nett, aber doch ein bisschen ausgelutscht. Warum lasst ihr euch nicht was Neues einfallen? Die Qualität habt ihr doch!" 
(Anna, Bruckmühl)


"So was kriegen die Pruttinger nicht hin!"

(Einer aus der stark vertretenen Pruttinger Gästegruppe)

"Diese Musik geht schneller ins Blut als Selbstgebrannter."
(F. Klärer, Gast)
     


Verantw.: Otmar Nau, Kranzhornweg 11, 83071 Stephanskirchen                                                                   © créations kpn