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Aus dem
"Oberbayerischen Volksblatt" vom 29. 01. 07
"Rauschende Ballnacht mit MGV Schloßberg
Stephanskirchen (duc) - Ausgefallene
Ballkleider und elegante Smokings, atemberaubende Hochsteckfrisuren und
funkelndes Geschmeide: Der traditionelle Schwarz-Weiß-Ball des Männergesangvereins
Schloßberg, gesellschaftlicher Höhepunkt im Stephanskirchener
Veranstaltungskalender, bot auch heuer ein festliches Bild. Im ausverkauften
Antrettersaal feierten die 250 Gäste eine rauschende Ballnacht. In Punkto
Eleganz machte das auch als "Stephanskirchener Opernball" bezeichnete Fest
seinem Namen alle Ehre, nur zwangloser und fröhlicher als beim Wiener Original
ging es sicherlich zu.
Das Tanz-und Salonorchester
Stephanskirchen unter der
Leitung von Helmi Maier swingt in die Nacht hinein und animiert ein ums andere
Mal zum Tanzen
Als bewährte Unterhalter präsentierten
sich die Sänger des MGV unter Leitung von Dirigentin Marion Hummel, die den
festlichen Abend, organisiert und moderiert von Otmar Nau, mit dem Einzug in den
Saal und der offiziellen Begrüßung des Vorsitzenden Gottfried Thalmeier eröffneten.
In Smoking und Zylinder, einen eleganten, weißen Schal um den Hals geschlungen,
machten die singenden Gentleman die Eintänzer. Mit fröhlichen Weinliedern zum
Mitsingen, Auftritten des Chors und des MGV-Ensembles unter Leitung von Gudrun
Linke bewiesen die Gastgeber, dass Gesang die gute Laune bringt.

Die Herren sticht der Kaktus
Für die musikalische Untermalung hatte der
Männergesangverein erneut auf ein großes Ensemble gesetzt: das Salon- und
Tanzorchester Stephanskirchen unter Leitung von Helmi Maier. Die Tanzfläche war
dank perfekter Orchestermusik stets so gut gefüllt, dass manche Paare sogar in
die Gänge zwischen den Tischen auswichen. Bis Mitternacht schwebten die Tänzer
elegant zu Walzer und Swing, temperamentvoll zu Cha-Cha-Cha und Foxtrott über
das Parkett - und wagten sich sogar an feurige Tangos und traditionelle
Formationstänze. Bis in den Morgen rockten danach Fritz Federkiel und seine
Hula-Boys ab: "Die Rheumatiker" heizten mit Rockmusik aus den 50-er Jahren ein.

Dunkle Gestalten zelebrieren
den Kriminaltango
Die Tanzbeine ruhten nur, als Sänger
Bernhard Holzner in die Bütt trat. Als Inhaber einer "Ich-AG" berichtete er aus
seinem interessanten neuen Beruf als Politikberater. Erstaunliche Erklärungen
hatte der Narr auch für die Absonderlichkeiten der Stephanskirchener
Kommunalpolitik parat. Die Tatsache, dass es in Schloßberg mittlerweile zwei
Apotheken in unmittelbarer Nähe, jedoch nur noch ein Lebensmittelgeschäft
gibt, ist in seinen Augen ein Zeichen dafür, dass in der Gemeinde die
Gesundheitsreform perfekt umgesetzt wird. Die vielen roten Gebäude im
Ortszentrum - angefangen vom Rathaus bis zum Roten Schulhaus - sind nach
Holzners Einschätzung ein Versuch, die rote Meile in der Innstraße über den
Schloßberg hinweg fortzusetzen. Sein Fett ab bekam auch Bürgermeister Rudolf
Zehentner, der ebenso wie seine Stellvertreterin Lonika Herzog und zahlreiche
Ratsmitglieder am Sängerball teilnahmen.

Ein prächtiger Anblick, der
alle Männer zum Träumen anregt und die Damen zu erhöhter Wachsamkeit
veranlasst
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der
glanzvolle Showtanzauftritt der Rosenheimer Faschingsgilde. Das Prinzenpaar,
Prinz Timo I., Gondoliere der heilenden Quellen, und Prinzessin Regina I.,
Contessa della Voce, und die Garde erinnerten an die närrische Jahreszeit.

Die Prinzengarde im Einsatz,
während der Moderator gerade seine bayerische Verkleidung abgelegt hat und eine wohlverdiente Pause genießt
Mit Faschingsorden schmückte das
Prinzenpaar Gudrun Linke, Helmi Maier, Adam Giebeler, Ellen und Helmut Janura,
MGV-Mitglieder, die sich besonders um die Organisation und Gestaltung des Balls
verdient gemacht haben."
(Oberbayerisches Volksblatt
vom 29.01.2007)
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