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Sängerball
2008
Tanz bis
in den Morgen
Es war wieder ein tolles
Faschingsfest. Attraktive Frauen in toller Abendgarderobe, die Männer in
schwarzweiß, bunt, aber ein dezent dekorierter Saal und
eine ausgezeichnete Stimmung von Anfang an. Dazu trägt regelmäßig der
traditionelle Einmarsch der Sänger mit dem Marsch "Frei
weg" maßgeblich bei.
Der Moderator Otmar Nau
sorgte für gute Laune. Helmi Mayer lief mit seinem Salonorchester wieder zu
einer unglaublichen Form auf, die Rufe nach Zugaben wollten um zwei in der Früh
immer noch nicht enden.
Mit dem Lied "Ich
küsse Ihre Hand Madame"
schmeichelte sich das Ensemble des MGV unter der bewährten Leitung von Gudrun
Linke in die Herzen der Damenwelt ein, beim zweiten Lied "Ich
wollt ich wär ein Huhn"
mit der entsprechenden Maskerade von Gockeln und Hennen, ernteten die Herren des
Ensembles viel Gelächter, aber auch großen Beifall für die musikalische
Darbietung. Das Ensemble brachte noch die "Schwäbische
Eisenbahn"
zur Aufführung. Otmar Nau, des schwäbischen Dialekts mächtig, sang den Text,
der Refrain wurde vom Ensemble und stimmgewaltig vom Publikum mitgesungen.
Der Chor unter der Leitung
von Marion Hummel sang zwei Stimmungslieder: "Ein Mädchen vom Lande"
und "Rüdesheimer
Wein".
Viel Beifall erntete wieder Bernhard Holzner für seinen Vortrag in der Bütt.
Er hatte wie fast jedes Jahr die Kommunalpolitiker im Visier. Hauptthema war die
bevorstehende Bürgermeisterwahl, natürlich ohne Wahlpropaganda für einen der
Kandidaten zu machen. Er teilte den verdutzten Ballgästen auch mit, dass
Stephanskirchen "die
längste 400 m Bahn der Welt"
besitzt. Man hatte sich der Abmessung um einen Meter vermessen.
Der absolute Höhepunkt
kam aber um Mitternacht. Die Burschen und bildhübschen Mädels der Bad Endorfer
Faschingsgilde boten ein Programm der Akrobatik, bildeten so hohe Menschentürme,
dass die Saaldecke fast zu niedrig wurde. Bei diesem Programm fiel gar nicht
besonders auf, dass die Faschingsprinzessin an diesem Abend wegen einer Grippe
das Bett hüten musste.
Zwischendurch gab es auch
Faschingsorden: die Preisträger 2008 waren Gottfried Thalmeier, Marion Hummel,
Sepp Kurz, Martin Bayerl und Bürgermeister Rudolf Zehentner.
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